Projektinfos

Lesementoring heißt, dass ältere Schüler jüngeren dabei helfen, lesen zu üben. Sie lesen den Kindern Bücher vor, motivieren sie, selbst zu lesen und bringen ihnen bei, interessant und spannend vorzulesen.
Außerdem machen die Mentor/innen Lese- und Bewegungsspiele mit den Kindern und gehen mit ihnen in die Bibliothek.
Die älteren Schüler nennt man „Mentor“ oder „Mentorin“, die jüngeren sind die „Mentees“.
Immer 2 Mentor/innen kümmern sich um 6 Mentees.
Das Lesementoring findet einmal wöchentlich 1,5 Std. – meistens in der Grundschule - statt.
Das Projekt dauert immer ein halbes Jahr.


Die Mentor/innen werden für ihre Aufgabe von Fachkräften aus Bibliotheken und Kultureinrichtungen ausgebildet (s. Ausbildung) und unterstützt. Die Lesementoring-Stunden gestalten  sie jedoch selbstständig mit den Kindern.
Einmal im Halbjahr veranstalten die Mentor/innen für die Mentees eine Lesenacht und machen eine Leseaktion beim „Welttag des Buches“ oder bei der Eröffnung der Jugendbuchwoche.
Die Mentees bekommen von ihren Mentor/innen am Ende des Projektes eine Urkunde über ihre Mitarbeit in der Gruppe.
Die Mentor/innen erhalten das Zertifikat „Kompetenznachweis Kultur“, das für jede/n Mentor/in individuell ausgestellt wird. (S. Kompetenznachweis)
Bisher gibt es Lesementoring-Gruppen nur an einigen Schulen in Hannover. (s. Lesementoring-Gruppen)
Und das sagen die Mentor/innen selbst über das Projekt:

Statements von LesementorInnen aus der IGS Roderbruch:

Lesementoring ist super, weil
1. man unheimlich viel Spaß mit den Kindern haben kann.
2. man lernt mit Kindern umzugehen und noch seine Kompetenzen entdecken
oder weiter entwickeln kann.

Ich würde Mitschülern empfehlen Lesementor(-in) zu werden, weil
1. man viele neue Erfahrungen sammeln kann.
2. man Spaß haben kann mit den Kindern und man soziale Kompetenzen immer
gut in Bewerbungen einbringen kann.

Den Kindern (Mentees) macht das Lesementoring Spaß, weil
1. es obercoole Lesementoren gibt.
2. weil der Unterricht lustig gestaltet wird und man so "spielend" lernt.

Bei dem Projekt habe ich für mich selbst gelernt
1. Verantwortung zu übernehmen.
2. Verantwortung zu übernehmen, sowohl für mich als auch für die Gruppe.

Am besten finde ich an dem Projekt,
 die Herausforderung jede Woche etwas Neues für die Kinder zu
entwickeln damit sie sich nicht jangweilen und den Unterricht stören.

Ich würde etwas ändern an dem Projekt, nämlich
1. die Dauer der Mentoringtreffen. 1 Stunde würde reichen.
2. Keine reine Mädchen- oder Jungengruppen zu machen, gemischte Gruppen
sind meist angenehmer für die Mentoren.

 

 

 

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